Aline gibt einen Einblick in Ihr College Leben

Bilder: 
Morgens um 6.30 Uhr rappelt der Wecker. Schnell fertig machen, Kaffee trinken und um 7.15 Uhr fertig im Fitnessraum zum Krafttraining stehen. Jeder Dienstag und Donnerstag startet mit einer Stunde morgendlichem Kraftsport. Anschließend geht es zur Uni. Als Lehramtsstudentin mit bereits abgeschlossenem Bachelor war es zunächst nicht so einfach Kurse zu finden, aber mit der Unterstützung der hilfsbereiten Dozenten habe ich schließlich passende Veranstaltungen gefunden. Das Unileben unterscheidet sich schon massiv von dem aus Deutschland bekannten: Hausaufgaben, „Quizzes“ und Tests erinnern neben der Kursgröße an Schulzeiten. Das Verhältnis zwischen Dozenten und Studenten ist meist lockerer und das Verständnis der Professoren für den Sport wäre in Deutschland in diesem Umfang undenkbar.

Palmen zieren den Campus der Valdosta State University, alles ist zu Fuß oder mit dem Rad zu erreichen und die Anlagen sind sehr ordentlich und gepflegt. Das Recreation Center (Sport- & Fitnesshalle) lässt an den wenigen fußballfreien Tagen keine Wünsche offen. Nach der Uni geht es zum Mittagessen zurück ins Appartement. Zunächst war ich etwas skeptisch, ob sich mein verwöhnter deutscher Gaumen an die amerikanische Küche gewöhnen würde, doch dies war nur ansatzweise nötig: Schnell wusste ich, wo ich einkaufen kann, um mir in einer großen, komfortablen Küche zuzubereiten, worauf ich Lust habe. Das Apartment ist insgesamt sehr schön und geräumig (jedoch auch etwas teuer – dafür aber mit eigenem Bad, Waschmaschine, Trockener, Spülmaschine sowie einem Pool auf der Anlage). Die Wohnungssuche hatte meine Trainerin für mich übernommen, sodass ich mich um nichts kümmern musste. Mit meiner Mitbewohnerin, unserer Ersatztorfrau, hatte ich schon ein paar Wochen vor meiner Ankunft in den USA über Facebook Kontakt und mit ihr verstehe ich mich gut.

Nach dem Mittagessen steht täglich um 16 Uhr Teamtraining auf dem Programm: Meine Mitspielerinnen sind allesamt mindestens 2 Jahre jünger (ich bin 23), aber das ist überhaupt kein Problem. Die Interessen und Gesprächsthemen sind zwar etwas unterschiedlich, aber das fällt in einem anderen Land mit einer anderen Kultur auch nicht wirklich in die Waagschale, da es einfach so viel neues und interessantes zu hören, sehen und erzählen gibt.

Auch die Fußballspielkultur unterscheidet sich von der deutschen. Die Einflüsse aus Football und Basketball sind unverkennbar, einige Regeländerungen (zum Beispiel beliebig viele Ein- und Auswechslungen in der 2. Halbzeit) und eine deutlich bessere Fitness als ich es aus der Hessenliga gewohnt war erlauben eine andere Art von Fußball zu spielen. Die taktische Ausbildung hinkt dabei jedoch meiner Meinung nach hinterher. Nach dem Training geht’s zurück ins Apartment. Des Öfteren treffen wir uns, meist mit Mitspielerinnen, zu Film- oder Spieleabenden. Die Tage während der Saison waren eigentlich allesamt ausgefüllt, dennoch blieb auch etwas Zeit um das Städtchen Valdosta und die Umgebung zu erkunden.

Als ich mich im Herbst 2012 bei uniexperts für Collegesoccer in den USA beworben hatte, hatte ich keine Ahnung, was auf mich zukommt. Ich wurde bei allen Schritten gut beraten, die Kontaktvermittlung zu meiner Trainerin lief reibungslos und die Wahl der Valdosta State University passt sehr gut. Auch nach der Vermittlung ist das Team von uniexperts stets um Antworten auf Fragen bemüht, so dass ich nach dem ersten von zwei Semestern zu dem Fazit komme, alles – von der Wahl der Organisation bis hin zur Wahl der Universität - genauso noch einmal zu machen und jedem sportbegeisterten Interessierten zum Collegesport raten würde. 

Sonnige Grüße aus Valdosta,
Eure Aline
Morgens um 6.30 Uhr rappelt der Wecker. Schnell fertig machen, Kaffee trinken und um 7.15 Uhr fertig im Fitnessraum zum Krafttraining stehen. Jeder Dienstag und Donnerstag startet mit einer Stunde morgendlichem Kraftsport. Anschließend geht es zur Uni. Als Lehramtsstudentin mit bereits abgeschlossenem Bachelor war es zunächst nicht so einfach Kurse zu finden, aber mit der Unterstützung der hilfsbereiten Dozenten habe ich schließlich passende Veranstaltungen gefunden. Das Unileben unterscheidet sich schon massiv von dem aus Deutschland bekannten: Hausaufgaben, „Quizzes“ und Tests erinnern neben der Kursgröße an Schulzeiten. Das Verhältnis zwischen Dozenten und Studenten ist meist lockerer und das Verständnis der Professoren für den Sport wäre in Deutschland in diesem Umfang undenkbar.

Palmen zieren den Campus der Valdosta State University, alles ist zu Fuß oder mit dem Rad zu erreichen und die Anlagen sind sehr ordentlich und gepflegt. Das Recreation Center (Sport- & Fitnesshalle) lässt an den wenigen fußballfreien Tagen keine Wünsche offen. Nach der Uni geht es zum Mittagessen zurück ins Appartement. Zunächst war ich etwas skeptisch, ob sich mein verwöhnter deutscher Gaumen an die amerikanische Küche gewöhnen würde, doch dies war nur ansatzweise nötig: Schnell wusste ich, wo ich einkaufen kann, um mir in einer großen, komfortablen Küche zuzubereiten, worauf ich Lust habe. Das Apartment ist insgesamt sehr schön und geräumig (jedoch auch etwas teuer – dafür aber mit eigenem Bad, Waschmaschine, Trockener, Spülmaschine sowie einem Pool auf der Anlage). Die Wohnungssuche hatte meine Trainerin für mich übernommen, sodass ich mich um nichts kümmern musste. Mit meiner Mitbewohnerin, unserer Ersatztorfrau, hatte ich schon ein paar Wochen vor meiner Ankunft in den USA über Facebook Kontakt und mit ihr verstehe ich mich gut.

Nach dem Mittagessen steht täglich um 16 Uhr Teamtraining auf dem Programm: Meine Mitspielerinnen sind allesamt mindestens 2 Jahre jünger (ich bin 23), aber das ist überhaupt kein Problem. Die Interessen und Gesprächsthemen sind zwar etwas unterschiedlich, aber das fällt in einem anderen Land mit einer anderen Kultur auch nicht wirklich in die Waagschale, da es einfach so viel neues und interessantes zu hören, sehen und erzählen gibt.

Auch die Fußballspielkultur unterscheidet sich von der deutschen. Die Einflüsse aus Football und Basketball sind unverkennbar, einige Regeländerungen (zum Beispiel beliebig viele Ein- und Auswechslungen in der 2. Halbzeit) und eine deutlich bessere Fitness als ich es aus der Hessenliga gewohnt war erlauben eine andere Art von Fußball zu spielen. Die taktische Ausbildung hinkt dabei jedoch meiner Meinung nach hinterher. Nach dem Training geht’s zurück ins Apartment. Des Öfteren treffen wir uns, meist mit Mitspielerinnen, zu Film- oder Spieleabenden. Die Tage während der Saison waren eigentlich allesamt ausgefüllt, dennoch blieb auch etwas Zeit um das Städtchen Valdosta und die Umgebung zu erkunden.

Als ich mich im Herbst 2012 bei uniexperts für Collegesoccer in den USA beworben hatte, hatte ich keine Ahnung, was auf mich zukommt. Ich wurde bei allen Schritten gut beraten, die Kontaktvermittlung zu meiner Trainerin lief reibungslos und die Wahl der Valdosta State University passt sehr gut. Auch nach der Vermittlung ist das Team von uniexperts stets um Antworten auf Fragen bemüht, so dass ich nach dem ersten von zwei Semestern zu dem Fazit komme, alles – von der Wahl der Organisation bis hin zur Wahl der Universität - genauso noch einmal zu machen und jedem sportbegeisterten Interessierten zum Collegesport raten würde. 

Sonnige Grüße aus Valdosta,
Eure Aline